letzte Änderung: Montag, 24. November 2008 17:24 Uhr
Schwäbische Zeitung 23.10.2008

Jubiläumskonzert des Birkenharder Männerchores Bräschdleng

BIRKENHARD (mf) – Vor zehn Jahren hat in Birkenhard ein neues Kapitel der maskulinen Kulturpflege begonnen.
In geselliger Runde beschlossen die Väter des Chores zu später Stunde, eine „Boygroup“ zu gründen – die Bräschdleng
waren geboren.

In den vergangenen zehn Jahren hat sich dieser junge Chor sowohl regional als auch überregional einen Namen erarbeitet,
der mit buntem Repertoire, spontanen Auftritten, starken Harmonien und eigenwilliger Comedy in Verbindung gebracht wird.
Männerchorklassiker wie „Aus der Traube in die Tonne“ oder „Ännchen von Tharau“ in einzigartiger Interpretation werden
genauso zu Gehör gebracht wie modernere Stücke, für die „How deep is your love“ oder gar „We are the Champions“
als Beispiel gelten dürfen.

Zum Jubiläumskonzert warten die Bräschdleng mit einem bunten Repertoire, bunt gemischt mit Leckerbissen der letzten
zehn Jahre auf. Die Konzerte sind am 07. November in Heggbach und am 08. November in Oberstadion.
Beginn ist jeweils um 20:00 Uhr, Einlass ab 19:00 Uhr. Karten im VVK 7,00 EUR, erm. 6,00 EUR.
Restkarten sind an der Abendkasse je 1,00 EUR teurer.
Vorverkaufstellen: für das Konzert in Heggbach nur bei der Raiba Warthausen;
für das Konzert in Oberstadion nur bei der Raiba Oberstadion.


Schwäbische Zeitung

Partnervermittlungen haben Hochkonjunktur

BIBERACH - Partnervermittlungen haben Hochkonjunktur, auch im musikalischen Bereich. Doch was hat der Zuschauer bei einer (beinah) schwäbisch-bayerischen Liaison zu erwarten? Beide Chöre warten mit einer unglaublichen Bandbreite zwischen gestern, heute und morgen auf. Gespickt mit Witz und Ironie, vorgetragen mit Rhythmusgefühl und starken Harmonien. Während die Birkenharder Bräschdleng auf reinen A-cappella-Männergesang setzen, geht ConTakt aus Unteropfingen das "Wagnis" einer gemischten BEsetzung ein. Beide Chöre sind inzwischen weit über ihre Region bekannt und gelten jeweilig als Leckerbissen eines jeden Konzertes.


Gemeindeblatt Warthausen 16.09.2005

Gelungene Konzertreise der Bräschdleng nach Waldenburg

Auf eine gelungene Konzertreise nach Waldenburg in Sachsen, blicken die Bräschdleng zurück. Anlässlich der dortigen Feiern zum 225-jährigen Bestehen der Grünfelder Parkanlagen sowie des Tags des offenen Denkmals traten die Bräschdleng am vergangenen Wochenende mehrfach in unterschiedlichem Rahmen auf.

In Begleitung von Bürgermeister Cai-Ulrich Fark waren die Bräschdleng der Einladung der Chorgemeinschaft Waldenburg gefolgt. Die Einladung geht auf die 140-Jahr Feier des Liederkranzes Warthausen zurück, wo eine Delegation aus Waldenburg die Bräschdleng erstmals zu Gehör und Gesicht bekam.

Erfolgreiches Doppelkonzert

Noch bevor Bräschdleng und Chorgemeinschaft “zur Tat” schreiten konnten, war reichlich Programm angesagt. Dies umfasste eine fachlich sehr gut geführte Besichtigung des Schlosses, ein Hochzeitsständchen im Rathaus, sowie eine Stadtbesichtigung, bei der natürlich ein spontaner Werbeauftritt im Wohngebiet “Erdbeerfeld” nicht fehlen durfte.

Parallel dazu überbrachte Bürgermeister Fark zur Eröffnung der Feiern zum 225-jährigen Bestehen der - sehr sehenswerten - Grünfelder Parkanlagen die Grußworte im Namen der Gemeinde Warthausen.

Das Doppelkonzert in der gut besetzten Bartholomäuskirche wurde von der Chorgemeinschaft unter der Leitung von Claudia Grünwald eröffnet. Der nachfolgende Auftritt der Bräschdleng mit ihrer Mischung aus Improvisationscomedy und A-cappella-Gesang wurde mit begeistertem Applaus quittiert. Chorleiter Martin Spranz überzeugte dabei nicht nur einmal mehr in seiner eigentlichen Rolle, sondern überraschte auch Publikum (und eigene Mannen) durch eine Oscar-verdächtige schauspielerische Leistung. Nach drei Zugaben verabschiedeten sich die beiden Chöre mit dem gemeinsam gesungenen Kanon “Bona Nox” von W.A. Mozart von ihrem Publikum.

Die gemeinsame abendliche Feier bot den richtigen Rahmen, um die persönlichen Kontakte der beiden Chöre zu vertiefen. Die Bräschdleng und beide Gemeinden bedankten sich bei der Chorgemeinschaft und deren Vorsitzenden Ingrid Bachert für den großartigen Einsatz zum Gelingen dieser Konzertreise. Ein weiterer Dank galt auch der Gemeinde Warthausen, durch deren Unterstützung dies erst ermöglicht wurde. Im Verlauf des Abends gaben beide Chöre auf Initiative der beiden Bürgermeister hin ein weiteres Hochzeitsständchen bei einer Mitarbeiterin des Waldenburger Rathauses, die sich im vergangenen Jahr sehr stark für den Warthauser Besuch anlässlich der 750-Jahr Feier Waldenburgs engagiert hatte.

Freilichtauftritt als Abschluss

Den sonntäglichen Abschluss der Reise bildete der Auftritt der Bräschdleng auf der Freilichtbühne des Grünfelder Parks. Die Erdbeeren, von den Anstrengungen des Vorabends teilweise noch etwas “matschig”, boten nochmals einen Querschnitt durch ihr Repertoire und hinterließen ein gutgelauntes Publikum.

Der herzliche Abschied zeigte, dass Gemeindepartnerschaften, wenn sie denn gelebt werden, ihrem Zweck durchaus gerecht werden. Die Bräschdleng mussten etliche Grüße mit in die Heimat nehmen, ein Wiedersehen gilt als ausgemacht.


Schwäbische Zeitung - Biberach vom 02.07.04

"Reifeprüfung" bestanden

Warthausen (sz) - Nach mehr als zwei Jahren der Konzertabstinenz sind die singenden Erdbeeren aus Birkenhard erstmals wieder mit einem abendfüllenden Programm aufgetreten. Vor jeweils nahezu ausverkauftem Haus präsentierten die "Bräschdleng" am vergangenen Freitag und Samstag ihr neues Programm "Reifeprüfung".

Dass hiermit nicht nur der 20 Mann starke Chor gemeint war, wurde dem Publikum gleich zu Beginn des Abends klar gemacht: ein der wilhelminischen Zeit entsprungener Lehrer sorgte mit entsprechendem Auftreten für die richtige Prüfungsatmosphäre, um dann zunächst sein Auditorium einer kleinen Eingangsprüfung zu unterziehen.
Dieses wurde im Gegenzug von den "Bräschdleng" mit einer gekonnten Mischung aus A-cappella-Gesang und komödiantischer Show bedacht.
Unter der Leitung von Martin Spranz boten sie ein abwechslungsreiches musikalisches Programm, bei dem sie zeigten, dass sie in Bezug auf Dynamik und Präzision durchaus an Reife gewonnen haben. Beeindruckend hierbei auch die stimmgewaltigen Soli von Roland Weber oder der sanfte Bariton von Christian Restle bei "House of the rising sun".
Aber auch Spaß und Show durften nicht zu kurz kommen. Wer hätte bis dato gewusst, dass es Kultur auch in flüssiger Form gibt? Oder dass Elvis tatsächlich lebt? Die "Bräschdleng" bewiesen hier einmal mehr Originalität und Improvisationstalent.
Ein ungewöhnliches Highlight setzte die Truppe zum Schluss des Programms mit der Vertonung des irischen Segensspruches "May the road rise". Mit bewegender Präsenz und Ernsthaftigkeit gingen die Mannen dieses von ungewohnten Harmonien geprägte Stück an.
Für jene, die um des Fußballs willen ferngeblieben waren, gibt es möglicherweise noch die Chance, einige Ausschnitte des Konzerts beim SWR zu hören, der am Samstagabend zu Aufnahmen anwesend war. Sendezeit und Programm werden noch gesondert bekannt gegeben.


Schwäbische Zeitung - Biberach vom 12.11.03

...

Als Konzertpartner übernahm dann der A-cappella-Chor "Bräschdleng" aus Birkenhard den zweiten Teil des Programms. Die 17 Männer unter Leitung von Martin Spranz brachten Comedy und moderne Chormusik auf die Bühne.
Altbekannte Volkslieder in abgewandelter Form wie "Auf der schwäbischen Eisenbahn" erklangen ebenso frisch und frech wie bekannte Popsongs der Kategorie "Can you feel the love tonight" von Elten John. Die Besteigung des schwäbischen Hausberges Bussen wurde ebenso gemeistert wie die Parodie über den Literaturkenner Marcel Reich-Ranicki.


Schwäbische Zeitung - Biberach vom 26.09.03

Konzert: FIS und die "Bräschdleng"

Oder: Frauen in Stimmung

Biberach (js)- "Boy meets girl"! So oder ähnlich könnte das Motto des gemeinsamen Konzerts von FIS und den Bräschdleng überschrieben sein.
...

Komödiantisches
Nach einer kurzen Pause ging es flott weiter mit den "Bräschdleng" (für die Nichtschwaben: Erdbeeren!). Komödiantisches Talent, Spielwitz und flotte Sprüche nebst diversen Verkleidungen waren die verbindenden Elemente der einzelnen Vorträge.
Unter der Leitung von Martin Spranz stellten sich die jungen Sänger dem bereits best gelaunten Publikum vor. Ob nun eine Bearbeitung über die "Schwäbische Eisabahn" zu Gehör gebracht wurde, oder die Les Humphreys Singers mit "Mama Loo" den Saal beben ließen, immer war auch die ungeheuer präsente und liebenswert charmante Moderation das berühmte Tüpfelchen auf dem "i".

Gelungene Musik-Comedy
Wie sehr die Mannen ihrem neuen Dirigenten Martin Spranz folgten, zeigte sich unter anderem im versierten Vortrag von "La Montanara". Erwähnenswert auch hier die mehr als gelungene Einleitung und Spielszene: Die Sänger bilden einen Berg - den Bussen. Einer der ihren kommt in Krachledernen aus der Kulisse, erklettert diesen Berg, hisst die Bräschdleng-Fahne auf dem Gipfel und packt die Mundharmonika aus, um auf dieser eben Otellis Montanara zu intonieren. Perfekt. Genau solche Szenen sind das Markenzeichen der Bräschdleng. Gepaart mit schönen A-Capella-Vorträgen darf man hier zu Recht von gelungener Musik-Comedy sprechen. Alles in Allem also ein unterhaltsamer Abend, von dessen Qualität man sich noch mehr wünscht.
Dass es ein Programm in der Formation "FIS" und "Bräschdleng" wieder einmal geben wird, ist auch denen zu wünschen, die aus feuerpolizeilichen Gründen an der Kasse leider abgewiesen werden mussten. Also: Auf ein Neues!


Schwäbische Zeitung - Biberach vom 27.06.03


Bräschdleng-Sommerfest: Positive Resonanz

Über mehr als 300 Besucher konnten sich die Bräschdleng bei ihrem Sommerfest am vergangenen Sonntag freuen. Die singenden Erdbeeren aus Birkenhard verwöhnten ihre Gäste mit Köstlichkeiten rund um diese Frucht. Die drei halbstündigen Auftritte der Bräschdleng unter Leitung von Martin Spranz wurden vom Publikum mit begeistertem Applaus honoriert. Als ausgesprochener Glücksfall erwies sich die Wahl des Platzes beim Haldenhof, dessen Baumbestand der Hitze zum Trotz für angenehme Bedingungen sorgte.


Schwäbische Zeitung - Biberach vom 27.03.02

Musikverein Mettenberg

Erfolgreiches Frühjahrskonzert

Mettenberg - Um mit Quantz zu beginnen: "Das Entscheidende an der Musik ist: zu bewegen und zu erfreuen".
Auf die Mischung kommt es an. So war es schon immer das Ziel der Mettenberger an einem solchen Abend neben der Blasmusik auch eine andere Art von Musik zu präsentieren.
Mit dem A-Capella-Chor "Bräschdleng" aus Birkenhard hatten sie eine ausgezeichnete Wahl getroffen. Die 14 jungen Männer unter der Leitung von Roland Weber haben mit der geschickten Auswahl mit Liedern von Friedrich Silcher, aber auch mit "Doo run run" und "The great pretender" sich sowohl in die Herzen der Jüngeren, aber auch der Älteren gesungen. Ihre hervorragenden Stimmen und die humorvolle Art ihres Auftritts begeisterten alle.



Schwäbische Zeitung - Biberach vom 02.11.01 

350 Besucher feiern "20 Jahre Begegnungszentrum Heggbach"

"Bräschdleng" bescherten einen schwungvollen Auftakt

HEGGBACH - Mit einem unterhaltsamen Show-Chorkonzert des Männerchors "Bräschdleng" aus Birkenhard begann das Fest "20 Jahre Begegnungszentrum Heggbach".
"Begegnung pur" wollte Wolfgang Dürrenberger, Leiter des Fachdienstes Bildung-Kultur-Freizeit, anlässlich des runden Geburtstages des Begegnungszentrums St. Elisabeth Heggbach arrangieren. Was ihm gut gelang: Mit dem a capella-Programm des Männerchors "Bräschdleng" hatte er 18 temperamentvolle Sänger mit einem Stimmvolumen von zusammen vier Oktaven engagiert: Sie wandelten Evergreens aus der Chormusik ab und boten dann beispielsweise das "Hähnchen von Tharau" witzig dar. Mehrere komödiantische Einlagen, etwa Auftritte von Rudolf Mooshammer und seiner Daisy oder Erkan & Stefan, brachten die Zuschauer im Saal gehörig zum Lachen. "Zum Mitmachen forderten die "Bräschdlenge" bei einem romantischen Song "Can't you feel the love tonight" auf - 350 Zuschauer, darunter auch viele Kinder, hielten sich dabei an den Händen. Klar, dass nach dem angekündigten Abschlusslied "Good night sweetheart" noch zwei Zugaben verlangt wurden. Der Chor erntete am Ende tosenden Beifall. Die Gruppe "Bräschdleng" verzichtete übrigens weitgehend auf ihre Gage. Mit einer überraschenden Scheckübergabe erhielt Wolfgang Dürrenberger 600 Mark als Spende wieder zurück. Roland Weber, Dirigent und Vorsänger des Chors, der pro Jahr rund 40 Auftritte absolviert, erklärte: "Uns hat der Auftritt in Heggbach viel Spaß gemacht."



Schwäbische Zeitung - Riedlingen vom 28.05.01

Vergnügen neuer Richtung


BAD BUCHAU - Bla bla über den Liederkranz Bad Buchau ...

Ein musikalisches Vergnügen der neuen Richtung stand nun an. Der Chor aus Birkenhard, die "Bräschdleng", 18 meist sehr junge Männer, hatten a cappella ein Programm an Evergreens der Popmusik zu bieten. Mit ihrem Dirigenten und fetzig temperamentvollen Vorsänger Martin Obert eröffneten sie ihren Teil mit "Barbaran" von den Beach Boys. Der Kenner hörte dabei die Instrumente der "Bräschdleng" in ihren Stimmen und erkannte sie auch in der lebendigen Choreographie großen Ausdrucks. "Männer" von Herbert Grönemeyer, in humoriger Präsentation, stellte gar die "Prinzen" in den Schatten. "Rama lama ding dong" von Rocky Sharp und "I want it all" von Queen errangen wahre Beifallsstürme. "Good night sweet heart" hatten die Sänger als das letzte Lied angekündigt.
Damit war aber das Publikum noch nicht einverstanden. Mit "Mama Loo" holten sie die "Les-Humphry-Singers" in die Szene.
Zum Abschluss bildete sich ein kleines Ensemble festlich in Schwarz gekleideter Sänger. Eine rote Rose schenkte dabei Symbolik für ein ganz neues, sehr zart empfundenes Liebeslied "And so it goes" von Billy Joel. - Mit ihrem Programm haben es die "Bräschdleng" gezeigt: Jede Epoche hat gute Musik, es kommt nur auf die gekonnte Interpretation an.



Schwäbische Zeitung - Tettnang 23.03.01

... Den zweiten Teil des Konzertes bestritt der Männerchor "Bräschdleng" aus Biberach. Die jungen Männer strapazierten die Lachmuskeln der Zuschauer nicht nur mit gekonnt witzigen Arrangements, sondern auch mit professionellen Showeinlagen. Das bunt gemischte Programm der "süßen Früchtchen" wurde gewürzt durch die beeindruckenden Einlagen zweier Solosänger.



Schwäbische Zeitung - Ehingen vom 11.12.2000

Rosen für die Damen - Moorhuhn tot

OBERSTADION - Mit Rosen überraschten die 19 Sänger des A cappella-Chors "Bräschdleng" die weiblichen Besucher am Freitag im ausverkauften Bürgersaal. Die vor zwei Jahren in Birkenhard gegründete Gesangsgruppe interpretiert, im Stil der Comedian Harmonist unterschiedliche Titel: vom "Ännchen von Tharau" bis "California Dreaming". Dem Oberstadioner Publikum gefiel nicht nur die gesangliche, sondern auch die schauspielerische Leistung der "Bräschdleng": Der "Jäger aus Kurpfalz" trat leibhaftig auf und "erschoss" wie an der Play-Station im PC ein "Moorhuhn".



Schwäbische Zeitung vom 31.10.2000

Der etwas andere Männerchor

Die "Bräschdleng" sind überall gern gesehene Gäste

Einst tranken und sangen drei Mannen und hatten ihre Not: Die Landjugend hatten sie hinter sich gelassen, Fußball konnten und wollten sie nicht spielen. Was also tun? Singen, ja, das wär's!

Wie sie einst bei der Landjugend sangen, so wollten sie auch in Zukunft gemeinsam singen - und dies nicht nur zum Ausklang feucht-fröhlicher Herrenabende. Die Herren gründeten daher einen Gesangsverein.
Ein Männerchor, "weil's mit den Frauen doch nur Probleme gibt", wie Andreas Gühring, der Vorstand des Vereins erklärt. Nicht weil Frauen unauskömmliche Wesen seien. Das nicht. Aber, so fügt er grinsend hinzu, die Gegenwart von Frauen könnte doch allzu leicht zu "Hahnenkämpfen" führen, auch habe man(n) so unter sich eben einfach eine größere Gaudi. Die "Bräschdleng", wie sich die derzeit 18 Mitglieder des Männergesangsvereins in Birkenhard nennen, sind zwischen 19 und 35 Jahren alt. Gerade dieses Alter ist das Besondere. Denn das Durchschnittsalter in anderen Männergesangsvereinen ist weit höher. Entsprechend unterschiedlich ist auch das Liedgut. Nein, "hoch auf dem gelben Wahagen" werde nicht geschmettert. Statt dessen, so sagt Dirigent Martin Obert, schlage man lieber flottere Töne an. Schließlich wolle man ja gezielt jüngere Leute ansprechen - nicht nur was die Vereinsmitglieder anbelange, sondern auch was das Publikum betreffe.
Dieses ist denn auch meist recht begeistert vom Auftritt der singenden "Erdbeeren" - vor allem wenn diese wie an Fasching im Erdbeerkostüm auf die Bühne treten. Doch die Sänger haben nicht nur bei ihren Auftritten eine Menge Spaß. Andreas Gühring versichert: "Die gute Stimmung stellt sich eigentlich immer beim Singen ein - und wird anschließend beim gemütlichen Beisammensein noch weiter gepflegt." Darüber hinaus werde "die Vereinsmaierei flachgehalten" - auch dies sei ein Beitrag zur guten Stimmung.
Ihren nächsten Autritt haben die "Bräschdleng" am 24. November um 20 Uhr im Knopfstadl in Warthausen. Am 26. November geben sie im Pfarrstadel in Alberweiler ein Zusatzkonzert. Karten gibt's im Vorverkauf beim Getränkemarkt Gnann in Birkenhard und bei Ulli Lang in Biberach.



Weinfest Beuren bei Leutkirch am 30.09.2000

Schwäbisch Zeitung vom 05.10.2000, Lokalteil Isny

Vater Rhein und das Ännchen von Tharau
BEUREN(F.H.)"Kinder, wie die Zeit vergeht": Der Männergesangverein Beuren feierte in der herbstlich geschmückten Festhalle schon das 20. Weinfest.
Zum Jubiläum holte sich der MGV unter seinem rührigen Vorstand Hubert Prinz den Jungmännerchor "Bräschdleng" Birkenhard und er ermöglichte der "Singgruppe Beuren", die bisher nur in Gottesdiensten mitwirkte, den ersten "kulturellen" Auftritt.
Ob der persönlich erschienene Weinhändler angesichts einiger Bier- und Colatrinker mit dem Konsum zufrieden war, wissen wir nicht. Aber eines ist sicher: Vom Musikalischen her gelang der Abend zum vollen Erfolg. Beginnen wir mit dem MGV. Natürlich mussten einige Weinlieder her. "Grüß mir die Reben, Vater Rhein", zum Beispiel. Das "Weinland" und der "Chianti" wurden besungen. Waldemar Schiller hat in der Zeit seines Wirkens den MGV in trab gebracht. Der Chorklang gewann an Leichtigkeit und Transparenz. Noch dazu verzichtet Waldemar Schiller auf kraftstrotzende dynamische Entfaltung. Alles wirkt natürlicher und entspannter.
Freilich: Die Gäste erwiesen sich als harte Konkurrenz. Zogen da doch eine Schar junger Männer auf die Bühne: schwarze Hosen, rote Hemden, verwegene Mützen auf den Köpfen. Vorstand Andreas Gühring stellte sie vor. Sie nennen sich "Bräschdleng", was nichts anderes bedeutet als "Erdbeere" und sie nennen sich so, weil sie so süß und liebliche sind. Von wegen süß und lieblich. Der Chor brachte einen völlig neuen Sound ins Konzert: englischsprachige Songs wie "Barbar Ann" oder "Ramalam". Einen Höhepunkt bildete die elegant parodistische Fassung des deutschen Volksliedes "Ännchen von Tharau". Martin Obert "dirigierte" mit umwerfender Sicherheit den Chor und sang zuweilen selbst im höchsten Falsett. Kollegen lösten ihn solistisch ab. Neben dem betont Rhythmischen beherrschten die "Erdbeeren" auch das gefühlvoll Sentimentale und inszenierten zum Beispiel bei Kerzenschein den "Sound of Silence".
Die "Singgruppe Beuren"schaffte unter der Leitung von Rita Bodenmüller ein erfreuliches Debüt und sang sich mit der Geschichte vom "Froschkönig" in die Ohren der Zuhörer. Noch lange dauerte das Weinfest. Die "Wengener Spitzbuaba" spielten zu Tanz und Unterhaltung auf und keiner dachte ans Heimgehen.



Museumsfest Biberach am 21.05.2000

Schwäbische Zeitung am 23.05.2000

Ein Sahnehäubchen auf den Erdbeerkuchen lieferte der A-capella-Chor "Bräschdleng".



Doppelkonzert mit Frohsinn Biberach in der Stadthalle Biberach am 13.05.2000

Schwäbische Zeitung am 23.05.2000

Herzerfrischend und vom Publikum geradezu aufgesogen: die Bräschdleng aus Birkenhard. Fünfzehn junge Männer im Alter zwischen fünfzehn (Rainerle! Wieso fährst Du schon Auto?) und fünfunddreißig Jahren (unser Opa Hubi fühlt sich geehrt) boten absolute Neuzeit im Bereich des Männergesangs. Folkloristische Sätze oder Bearbeitungen ließen auch den hintersten Platz unruhig werden. Das fast vollbesetzte Haus hielt mit Applaus nicht zurück. Dass der junge Leiter M. Obert das Publikum in das musikalische Geschehen mit einbezog, ließ die Kurzweil noch erhöhen.



Doppelkonzert mit dem Liederkranz Betzenweiler am 23.04.2000

Schwäbische Zeitung am 25.04.2000

Betzenweiler (tz) - Einen bunten facettenreichen Osterstrauß gut einstudierter und durchweg hörenswert vorgetragener Melodien bot der Liederkranz Betzenweiler mit seinem Chorleiter Josef Menz, dem erwartungsvollen Publikum.

Der Männerchor Bräschdleng war für mehr als eine reine Überraschung gut.
Blabla über den Liederkranz, dann:
...geistreichen Überleitung zu den Vorträgen des Männerchores Bräschdleng aus Birkenhard, der vom Konzert im letzten Jahr als "Vorspeise" in bester Erinnerung war. Diese mit choreigenen Solisten reichlich ausgestattete Sängerschar und seinem sängerisch mitreißenden Chorleiter und Solisten Martin Obert, brauchte nicht nur keine Noten- und Texthilfen, sondern wertete die eigenen Arrangements durch publikumswirksame Showeinlagen auf. Der sängerischen Präsens tat dies in keiner Weise Abbruch, Martin Obert verstand nicht nur seine Sänger zu motivieren, sondern auch das Publikum swingend in das konzertante Geschehen mit einzubeziehen. Dass dabei auch Volkslieder ("Ännchen von Tharau") oder typische Männerchorsätze wie Lissmanns "aus der Traube in die Tonne" wie die Simon and Garfunkel-Songs "Sound of silence" in wirkungsvolle, sängerisch frappierende, gelegentlich gewöhnungsbedürftige Bräschdleng-variationen umgemodelt werden, wurde vor allem bei den jugendlichen Zuhörern einhellig und temperamentvoll begrüßt. Das abschließende "Good night well it´s time to go" zeigte noch einmal das sängerische Potential dieses Chores mit seinem originellen publikumswirksamen Musikpräsentationen in eindrucksvoller Weise auf. Begeisternd und umjubelt die für die Gäste passende Zugabe "Männer".