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Schwäbische Zeitung
Partnervermittlungen haben Hochkonjunktur
BIBERACH - Partnervermittlungen haben Hochkonjunktur, auch im musikalischen Bereich. Doch was hat der Zuschauer bei einer (beinah) schwäbisch-bayerischen Liaison zu erwarten? Beide Chöre warten mit einer unglaublichen Bandbreite zwischen gestern, heute und morgen auf. Gespickt mit Witz und Ironie, vorgetragen mit Rhythmusgefühl und starken Harmonien. Während die Birkenharder Bräschdleng auf reinen A-cappella-Männergesang setzen, geht ConTakt aus Unteropfingen das "Wagnis" einer gemischten BEsetzung ein. Beide Chöre sind inzwischen weit über ihre Region bekannt und gelten jeweilig als Leckerbissen eines jeden Konzertes.
Gemeindeblatt Warthausen 16.09.2005
Gelungene Konzertreise der Bräschdleng nach Waldenburg
Auf eine gelungene Konzertreise nach Waldenburg in Sachsen, blicken die Bräschdleng zurück. Anlässlich der dortigen Feiern zum 225-jährigen Bestehen der Grünfelder Parkanlagen sowie des Tags des offenen Denkmals traten die Bräschdleng am vergangenen Wochenende mehrfach in unterschiedlichem Rahmen auf.
In Begleitung von Bürgermeister Cai-Ulrich Fark waren die Bräschdleng der Einladung der Chorgemeinschaft Waldenburg gefolgt. Die Einladung geht auf die 140-Jahr Feier des Liederkranzes Warthausen zurück, wo eine Delegation aus Waldenburg die Bräschdleng erstmals zu Gehör und Gesicht bekam.
Erfolgreiches Doppelkonzert
Noch bevor Bräschdleng und Chorgemeinschaft “zur Tat” schreiten konnten, war reichlich Programm angesagt. Dies umfasste eine fachlich sehr gut geführte Besichtigung des Schlosses, ein Hochzeitsständchen im Rathaus, sowie eine Stadtbesichtigung, bei der natürlich ein spontaner Werbeauftritt im Wohngebiet “Erdbeerfeld” nicht fehlen durfte.
Parallel dazu überbrachte Bürgermeister Fark zur Eröffnung der Feiern zum 225-jährigen Bestehen der - sehr sehenswerten - Grünfelder Parkanlagen die Grußworte im Namen der Gemeinde Warthausen.
Das Doppelkonzert in der gut besetzten Bartholomäuskirche wurde von der Chorgemeinschaft unter der Leitung von Claudia Grünwald eröffnet. Der nachfolgende Auftritt der Bräschdleng mit ihrer Mischung aus Improvisationscomedy und A-cappella-Gesang wurde mit begeistertem Applaus quittiert. Chorleiter Martin Spranz überzeugte dabei nicht nur einmal mehr in seiner eigentlichen Rolle, sondern überraschte auch Publikum (und eigene Mannen) durch eine Oscar-verdächtige schauspielerische Leistung. Nach drei Zugaben verabschiedeten sich die beiden Chöre mit dem gemeinsam gesungenen Kanon “Bona Nox” von W.A. Mozart von ihrem Publikum.
Die gemeinsame abendliche Feier bot den richtigen Rahmen, um die persönlichen Kontakte der beiden Chöre zu vertiefen. Die Bräschdleng und beide Gemeinden bedankten sich bei der Chorgemeinschaft und deren Vorsitzenden Ingrid Bachert für den großartigen Einsatz zum Gelingen dieser Konzertreise. Ein weiterer Dank galt auch der Gemeinde Warthausen, durch deren Unterstützung dies erst ermöglicht wurde. Im Verlauf des Abends gaben beide Chöre auf Initiative der beiden Bürgermeister hin ein weiteres Hochzeitsständchen bei einer Mitarbeiterin des Waldenburger Rathauses, die sich im vergangenen Jahr sehr stark für den Warthauser Besuch anlässlich der 750-Jahr Feier Waldenburgs engagiert hatte.
Freilichtauftritt als Abschluss
Den sonntäglichen Abschluss der Reise bildete der Auftritt der Bräschdleng auf der Freilichtbühne des Grünfelder Parks. Die Erdbeeren, von den Anstrengungen des Vorabends teilweise noch etwas “matschig”, boten nochmals einen Querschnitt durch ihr Repertoire und hinterließen ein gutgelauntes Publikum.
Der herzliche Abschied zeigte, dass Gemeindepartnerschaften, wenn sie denn gelebt werden, ihrem Zweck durchaus gerecht werden. Die Bräschdleng mussten etliche Grüße mit in die Heimat nehmen, ein Wiedersehen gilt als ausgemacht.
Schwäbische Zeitung - Biberach vom 02.07.04
"Reifeprüfung" bestanden
Warthausen (sz) - Nach mehr als zwei Jahren der Konzertabstinenz sind die singenden Erdbeeren aus Birkenhard erstmals wieder mit einem abendfüllenden Programm aufgetreten. Vor jeweils nahezu ausverkauftem Haus präsentierten die "Bräschdleng" am vergangenen Freitag und Samstag ihr neues Programm "Reifeprüfung".
Dass hiermit nicht nur der 20 Mann starke Chor gemeint war, wurde dem Publikum gleich zu Beginn des Abends klar gemacht: ein der wilhelminischen Zeit entsprungener Lehrer sorgte mit entsprechendem Auftreten für die richtige Prüfungsatmosphäre, um dann zunächst sein Auditorium einer kleinen Eingangsprüfung zu unterziehen.
Dieses wurde im Gegenzug von den "Bräschdleng" mit einer gekonnten Mischung aus A-cappella-Gesang und komödiantischer Show bedacht.
Unter der Leitung von Martin Spranz boten sie ein abwechslungsreiches musikalisches Programm, bei dem sie zeigten, dass sie in Bezug auf Dynamik und Präzision durchaus an Reife gewonnen haben. Beeindruckend hierbei auch die stimmgewaltigen Soli von Roland Weber oder der sanfte Bariton von Christian Restle bei "House of the rising sun".
Aber auch Spaß und Show durften nicht zu kurz kommen. Wer hätte bis dato gewusst, dass es Kultur auch in flüssiger Form gibt? Oder dass Elvis tatsächlich lebt? Die "Bräschdleng" bewiesen hier einmal mehr Originalität und Improvisationstalent.
Ein ungewöhnliches Highlight setzte die Truppe zum Schluss des Programms mit der Vertonung des irischen Segensspruches "May the road rise". Mit bewegender Präsenz und Ernsthaftigkeit gingen die Mannen dieses von ungewohnten Harmonien geprägte Stück an.
Für jene, die um des Fußballs willen ferngeblieben waren, gibt es möglicherweise noch die Chance, einige Ausschnitte des Konzerts beim SWR zu hören, der am Samstagabend zu Aufnahmen anwesend war. Sendezeit und Programm werden noch gesondert bekannt gegeben.
Schwäbische Zeitung - Biberach vom 12.11.03
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Als Konzertpartner übernahm dann der A-cappella-Chor "Bräschdleng" aus Birkenhard den zweiten Teil des Programms. Die 17 Männer unter Leitung von Martin Spranz brachten Comedy und moderne Chormusik auf die Bühne.
Altbekannte Volkslieder in abgewandelter Form wie "Auf der schwäbischen Eisenbahn" erklangen ebenso frisch und frech wie bekannte Popsongs der Kategorie "Can you feel the love tonight" von Elten John. Die Besteigung des schwäbischen Hausberges Bussen wurde ebenso gemeistert wie die Parodie über den Literaturkenner Marcel Reich-Ranicki.
Schwäbische Zeitung - Biberach vom 26.09.03
Konzert: FIS und die "Bräschdleng"
Oder: Frauen in Stimmung
Biberach (js)- "Boy meets girl"! So oder ähnlich könnte das Motto des gemeinsamen Konzerts von FIS und den Bräschdleng überschrieben sein.
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Komödiantisches
Nach einer kurzen Pause ging es flott weiter mit den "Bräschdleng" (für die Nichtschwaben: Erdbeeren!). Komödiantisches Talent, Spielwitz und flotte Sprüche nebst diversen Verkleidungen waren die verbindenden Elemente der einzelnen Vorträge.
Unter der Leitung von Martin Spranz stellten sich die jungen Sänger dem bereits best gelaunten Publikum vor. Ob nun eine Bearbeitung über die "Schwäbische Eisabahn" zu Gehör gebracht wurde, oder die Les Humphreys Singers mit "Mama Loo" den Saal beben ließen, immer war auch die ungeheuer präsente und liebenswert charmante Moderation das berühmte Tüpfelchen auf dem "i".
Gelungene Musik-Comedy
Wie sehr die Mannen ihrem neuen Dirigenten Martin Spranz folgten, zeigte sich unter anderem im versierten Vortrag von "La Montanara". Erwähnenswert auch hier die mehr als gelungene Einleitung und Spielszene: Die Sänger bilden einen Berg - den Bussen. Einer der ihren kommt in Krachledernen aus der Kulisse, erklettert diesen Berg, hisst die Bräschdleng-Fahne auf dem Gipfel und packt die Mundharmonika aus, um auf dieser eben Otellis Montanara zu intonieren. Perfekt. Genau solche Szenen sind das Markenzeichen der Bräschdleng. Gepaart mit schönen A-Capella-Vorträgen darf man hier zu Recht von gelungener Musik-Comedy sprechen. Alles in Allem also ein unterhaltsamer Abend, von dessen Qualität man sich noch mehr wünscht.
Dass es ein Programm in der Formation "FIS" und "Bräschdleng" wieder einmal geben wird, ist auch denen zu wünschen, die aus feuerpolizeilichen Gründen an der Kasse leider abgewiesen werden mussten. Also: Auf ein Neues!
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