Diese Frage könnte man sich stellen, wenn man hört, dass wir Bräschdleng sind. Wir möchten Ihnen in diesem Bericht eine Vorstellung geben, wie ein "etwas anderer Männerchor" aussehen kann.
Warum heißt der Männerchor Bräschdleng?
Nun, wir sehen uns selbst als äußerst süße Früchtchen ...
Vielleicht erklärt ein kurzer Einblick in die noch junge Vereinsgeschichte auch ein bisschen unseren Namen.
Im tiefen Winter 1998 trafen sich drei junge Männer im verschneiten Birkenhard. Bei dem Genuss von sinneserweiternden Getränken und einem guten Gespräch kam ihnen die Idee einen Männerchor aufzumachen. Es gab in Birkenhard schon lange keinen mehr. Wenn viele Chöre über Nachwuchsprobleme klagen, dann liegt es nicht daran, dass nicht mehr gerne gesungen wird! Bei fast jeder geselligen Runde kommt es doch irgendwann zu einem gemeinsam oder einsam gesungenen Liedchen. Dies hatten die drei auch beobachtet. Man schrieb eine Einladung und verteilte diese persönlich an diejenigen im Ort, von denen man glaubte, sie hätten Freude am Singen. Die Resonanz war gar nicht so schlecht. Es kamen 8 Sänger in die Dorfkneipe, womit auch gleich ein optimaler Proberaum gefunden war. Einen Chorleiter gab es noch keinen, aber das änderte sich schnell. Die wenigsten von uns hatten vorher was mit Chormusik am Hut, nur eben jeder sang gerne, ob in der Badewanne oder beim Zeltfest. Was von Anfang großgeschrieben wurde, war die Geselligkeit. Allerdings entwickelte sich auch das musikalische Potential enorm. Aus dem Anfangs gewollt lockeren "Haufen" entwickelte sich ein Chor mit z.Z. 18 Sängern.
Was macht uns "etwas anders" außer unser Name, übrigens von dem niemand mehr so genau weiß, wie er denn nun letztlich zustande gekommen ist? Es ist so, dass wir damit begannen Volkslieder 2 und 3 stimmig zu singen. Aber sehr bald merkten wir, dass es für uns viel lustiger ist, die Stücke etwas eigenwilliger zu interpretieren. Dazu kommt, dass unser ehemaliger Chorleiter die Stücke nach unserem Niveau arrangieren konnte. Die Volkslieder sind nur noch ein Teil unseres Repertoires. Mittlerweile ist eigentlich nichts und niemand mehr vor uns sicher ...
So haben wir in unserer kleinen Vereinsgeschichte eine Chorreise nach Ungarn, zahlreiche kleine, mittlere und auch sonst schöne Auftritte hinter uns.
Die Hauptsache bei uns ist und bleibt vor allem nicht die stille Freude am Singen, sondern echt Spaß am Proben und Singen.